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Aktuelles:

13.11.2018 "Das Ordal" - Vorbereitung auf berufliche und private Entscheidungen mit europäischem Schwertkampf. Das neue Seminar von Schwert und Bogen. Ich bin Teil des Trainerteams und freue mich darauf. Hier geht es ans Eingemachte. 

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23.10.2018 Wie kann ich einen gesunden Körper haben? Ein entwirrter, zu sich gekommener Verstand (mental und emotional) wird sich automatisch liebevoll und effektiv um den physischen Körper kümmern.

Training und Ernährung sind meiner Meinung nach der Effekt, und nicht die Ursache, wenn es um die Behandlung unseres Körper geht. In meinem Personaltraining nimmt der Aspekt, dass wir Gedanken und Gefühle bzgl. unserem Körper haben, großen Raum ein. Urteile über uns selbst und Urteile z.B. schlanker Menschen über dicke Menschen, lösen etwas aus in uns. Als Coach hole ich meine Kunden an diesem Punkt ab. Auch ich kenne das Gefühl, das auftritt, wenn ich meinen Körper ablehne und aus dieser Motivation heraus trainiere. Viele Menschen glauben, ohne den Kampf gegen den sogenannten inneren Schweinehund, würden sie den ganzen Tag auf der Couch liegen, essen und sich nicht bewegen. Meine Erfahrung ist eine andere: Ohne den Kampf sondern im Frieden mit dem, wie es jetzt ist, entdecke ich eine Kraft und Intelligenz, die mich vernünftig handeln lässt. Diese Handlung ist individuell und nicht immer gleich. Es gibt keine Pauschale, die immer gilt. Der eine geht Spazieren, der Andere geht kämpfen und der Nächste geht Golf spielen und der Nächste bleibt liegen und der Nächste macht Musik. Diesen Impulsen furchtlos folgen zu können, ist Freiheit.

 

Hier ein Interview mit dem Trainer Drew Manning. Seine These: 90 Prozent ist emotionale und mentale und 10 Prozent physische Arbeit bei der Erreichung eines gesunden Körpers im Sinne des Fitnessparadigmas: 

Selbstportrait beim Bogenschießen
Selbstportrait beim Bogenschießen

14.09.2018 Coaching mit The Work beim intuitiven Bogenschießen.

Beim intuitiven traditionellen Bogenschießen tauchen können viele stressige Gedanken auftauchen, die stressige Gefühle auslösen, welche sich wiederum auf den Körper und damit auf das Trefferbild auswirken. Z.B. kann der banale Gedanke "Der Pfeil hat nicht in das Ziel getroffen" eine Tirade an Gefühlen und weiteren Interpretationen, Verurteilungen und Bewertungen auslösen, die sehr schmerzhaft sind. So mancher hätte gute Lust seinen Bogen vor Ort zu zerschmettern. Wenn ich andere Menschen oder mich selbst begleite, betrachte ich diese Gedanken und Gefühle nicht als unperfekt oder falsch, sondern als Möglichkeit zu sich zu kommen. Zu ent-decken, zu heilen und aufzurichten. Diese Gedanken und Gefühle kennen wir oft auch aus unserem Alltag. Auch Traumata können hier zum Vorschein kommen. 

 

Was das Bogenschießen betrifft: Die Kunst ist es trotz diesen Gedanken und Gefühlen zurück zum Fokus auf das Ziel und zum optimalen Schussablauf zu kommen. Um noch tiefer zu gehen notieren wir diese Gedanken und arbeiten anschließend mit ihnen. So fällt die Rückkehr zum Fokus und zum Schussablauf immer leichter. 

 

09.08.2018 Eine Übung für echtes Zuhören

Im Gespräch mit anderen sind unsere Glaubenssätze genauso aktiv, wie sonst auch. Meiner Erfahrung nach kann man Unglaubliches entdecken, wenn man diese Gedanken auf Papier bringt und überprüft. Ich habe dadurch entdeckt, dass ich bisher eigentlich noch nie wirklich einem anderen Menschen zugehört habe, sondern, dass ich in Gedanken immer schon wo anders, z.B. bei dem was ich gleich sagen werde, war.

 

Ich lade Dich zu folgender Übung ein: Das nächste Mal, wenn Du Dich mit einer Freundin oder einem Freund unterhälst, beschränke Deine Kommunikation auf ein Mindestmaß, sende lediglich die wichtigsten Signale, dass Du zuhörst. Vielleicht kannst Du entdecken, dass Dein Gegenüber weiser ist, als Du bisher dachtest. Wenn Du Gedanken bemerkst, die Unruhe auslösen, sei es der kleinste Impuls, merke sie Dir und überprüfe sie später mit den Fragen der Work. Beispiele: Ich weiß es besser; Ich werde vergessen, was ich sagen will; Wenn ich nein sage, wird er/sie sauer auf mich sein; Ich will, dass er/sie meine Expertise in diesem Bereich erkennt; Ich kenne mich da viel besser aus...

 

Zur Erinnerung die vier Fragen:

Bleibe innerlich in der Situation, in der der Gedanke zum ersten Mal auftauchte. Meditiere über diese Fragen und über die Umkehrungen. Suche nicht wie in einer Quizshow nach Antworten. Lasse die Antworten aufsteigen. Es geht um das Bemerken.

 

1. Ist es wahr? Ja oder nein?

2. Kann ich mit absoluter Sicherheit wissen, dass es wahr ist? Ja oder nein?

3. Was passiert, wie reagiere ich, was habe ich davon, wenn ich den Gedanken glaube?

4. Wer oder was wäre ich ohne den Gedanken?

 

Jetzt kehre den Gedanken um und finde für jede Umkehrung mindestens drei authentische Beispiele.

Mehr zum Ansatz The Work kannst hier auf meiner Seite (siehe oben) oder zum Beispiel in dem kleinen Heftchen erfahren. 

 

01.07.2018 Personaltraining: Was ist ein funktionelles Training?

In meinem Personaltraining verwende ich die Wörter funktionelle Übung und nicht funktionelle Übung, um die Eigenschaft bzw. die Fähigkeit einer Übung zu beschreiben, ein vorgegebenes Ziel zu erreichen. Diejenigen Übungen, die das tun, sind funktionell und diejenigen, die das nicht tun, sind nicht-funktionell. Deshalb ist funktionelles Training abhängig von einer klaren Intention. Es braucht ein definiertes Ziel und die Fähigkeit es zu erreichen.

 

Selbstportrait bei der Ausführung einer Pistol Squat
Selbstportrait bei der Ausführung einer Pistol Squat

 

05.06.2018 Self-Inquiry und Self-Defense. "EGO AND ALCOHOL". Wie passt das zusammen?

Als Student des Gracie-Jiu Jitsu an der Gracie University lerne ich mich gegen physische Angriffe durch Dritte zu verteidigen. Es ist dort bekannt, dass die Hauptgründe für Auseinandersetzungen das Ego und Alkohol sind. Mit Ego ist das Glauben/ identifizieren/ für Wahr halten von Gedanken gemeint. Aus meiner Sicht ist es schier unmöglich und sehr gewaltvoll gegen mich selbst Gedanken und  Gefühle künstlich zu unterdrücken. Nur durch Offenheit und Verständnis ist ein echter Wandel möglich. The Work ist eine wunderbare Reise, die das ermöglicht.

Wahrer Selbstschutz beginnt daher aus meiner Sicht mit einem klaren, liebevollen und friedlichen Verstand.  Hier das Ergebnis aus einer Work, die ich begleitete:

"Wenn ich mich aus einem Konflikt entziehe bin ich ein Feigling"  ist ein Gedanke, unter dem ich lange Zeit litt. Bei der Überprüfung konnte ich erkennen, dass wenn ich diesen Gedanken glaube, Bilder auftauchen wie meine Partnerin mich verachtet, für schwach bewertet und verlässt (Anmerkung: Auch diese Gedanken kann man natürlich überprüfen). Ohne den Gedanken öffnete sich mir eine neue Möglichkeit. Wenn es möglich ist lasse mich auf keine physische Gewalt ein. Ich gehe einfach. Ich agiere wie ich will, ohne es meiner Freundin recht machen zu wollen. Ich habe nämlich überhaupt keine Lust auf eine Schlägerei. Diese Freiheit ist unglaublich.  "Wenn ich mich NICHT aus einem Konflikt entziehe, bin ich ein Feigling" ist eine mögliche Umkehrung. Wie könnte das wahr sein?  Wenn ich einen Konflikt eingehe, weil ich Angst habe nicht mehr von meiner Partnerin geliebt zu werden, ist das nicht mutig, sondern ängstlich. Der Gedanke diente wohl dazu mich vor Gefühlen wie Einsamkeit, Verlust und Nicht- Geliebt-sein zu beschützen. Allerdings trieb mich das nur noch weiter in eine Opferrolle. Ich werde als nächstes ein Arbeitsblatt über meine Partnerin schreiben, um auch diesen Gedanken und Gefühlen mit Verständnis zu begegnen.

 

20.03.2018 Wenn wir unsere Gedanken überprüfen können wir erkennen, dass die Wirklichkeit gut ist. Wir können erkennen, dass die Wirklichkeit jetzt so sein soll, wie sie ist. Doch was ist mit Krieg, Vergewaltigung, Armut, Gewalt und Kindesmissbrauch? Heißt das, dass wir das dann gut heißen?

Nein, wie sollte das gehen? Ich kann einfach feststellen, wenn ich in den Krieg mit Krieg, Vergewaltigung, Armut usw. ziehe, d.h. wenn ich glaube, es sollte sie nicht geben, leide ich. Ich fühle Machtlosigkeit, Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung und Wut und Enttäuschung. Ich sehe all die Bilder in meinen Gedanken. Ich merke, wie ich innerlich gewalttätig gegenüber anderen werde. Ich belehre und verurteile. Ich werde selbst zu einer Kriegspartei und ich lebe Krieg vor. Ich werde müde und depressiv und habe keine Kraft mich für eine bessere Welt einzusetzen.

 

Kann ich den Krieg in meinem Inneren beenden? Kann ich aufhören mich selbst und andere in Gedanken zu schlagen, zu töten, zu missbrauchen und vergewaltigen? Kann ich in mir selbst aufhören das fortzuführen, was ich in anderen beenden will? 

 

Kann ich den Krieg überall auf der Erde beseitigen? Durch die Überprüfung kann ich damit beginnen, den Krieg für einen einzigen Menschen zu beenden: Mich. Das ist der Anfang vom Ende des Krieges in der Welt. 

 

"Dann werde ich ja einfach nur passiv." Ist das wahr? Meiner Erfahrung nach ist das Gegenteil der Fall. Ich werde kraftvoll und furchtlos und kann alles in meiner Macht stehende tun, um meine Vision zu leben.  Das kann auch bedeuten Grenzen zu ziehen. Jedoch aus einer anderen Quelle heraus. Klarheit, Furchtlosigkeit, Balance und Frieden sind Begriffe, die es andeuten.

 

Wann bin ich kraftvoller? Wenn ich dagegen ankämpfe und leide, weil ich meinen Job verloren habe oder wenn ich AUTHENTISCH Frieden damit schließe und mich danach ausrichte, was jetzt getan werden kann?

Abgerufen unter https://gutezitate.com/zitat/134285 (Stand 20.03.2018)
Abgerufen unter https://gutezitate.com/zitat/134285 (Stand 20.03.2018)

 

10.02.2018 Die Essenz der Work. Der unerschütterliche Glaube an einen stressigen Gedanken führt zu einer schmerzhaften Fehlwahrnehmung der Realität. 

Der Lehrer Adyashanti erklärt in diesem kurzen Video, was damit gemeint ist.  Die Work bietet uns die Möglichkeit aus der leidvollen Fehleinschätzung zu erwachen und Frieden mit der Realität zu schließen, so wie sie ist. 

 

12.12.2017 Wie kann ich mir jemals selbst vergeben?

Manchmal erkennen wir mit der Work, dass wir jemandem Unrecht getan haben. Wir können uns entschuldigen und Wiedergutmachung leisten. Wenn wir uns selbst beschuldigen können wir auch diese Gedanken mit der Work überprüfen. In diesem Video begleitet Byron Katie eine Frau, die sich Vorwürfe wegen ihrem Verhalten als kleines Kind gegenüber ihrer Tante macht. 

 

03.11.2017 Was Agent Smith über das Glauben eines Gedankens lehrt.

Wenn Smith seine Hand in die Brust einer Person steckt, sieht man eine undefinierbare schwarze Masse sich auf den ganzen Körper des Opfers verbreiten. Wenn der Vorgang abgeschlossen ist, ist die Person eine "Kopie" von Smith. Der originale Smith sagt an einer Stelle "Bin ich, bin ich, bin ich!" und das Duplikat antwortet: "Bin ich auch!". Ähnlich kann man es sich vorstellen, wenn uns ein Gedanke und ein dazugehöriges Gefühl übermannt - wenn wir uns vollständig mit dem Gedanken identifizieren. Wir handeln, behandeln und fühlen uns dementsprechend.

Abgerufen unter: http://www.matrixfans.net/interview-with-brad-martin-stunt-double-agent-smith-from-the-matrix-reloaded-and-revolutions-2003/ (Stand 03.11-2017)
Abgerufen unter: http://www.matrixfans.net/interview-with-brad-martin-stunt-double-agent-smith-from-the-matrix-reloaded-and-revolutions-2003/ (Stand 03.11-2017)

 

20.09.1017 The Work bietet uns die Möglichkeit im Frieden mit der Welt und mit uns zu sein, um dann kraftvoll, furchtlos und klar helfen und dienen zu können. 

Wir sehen die Welt, beurteilen sie und wollen, dass sie sich ändert. Und häufig vergessen wir, dass auch das ein Spiegel unserer Innenwelt ist. Wir glauben Friedensstifter zu sein und bemerken nicht, wie wir selbst darunter leiden und selbst gewalttätig sind. Byron Katie begleitet eine junge Frau zu dem Thema Fleischindustrie.

 

30.08.2017 "Without a partner life has no meaning"

Ernest Holm Svendsen begleitet (in englisch) einen Klienten, der kein komplettes Worksheet ausfüllte. Stattdessen tauchen Klient und Begleiter einfach  ein, auf der Suche nach unterschwelligen Überzeugungen, welche das Leiden des Klienten verursachen, und überprüfen diese direkt nachdem sie auftauchen. Hier der Link dazu: https://theartofbeinghuman.podbean.com

 

10.08.2017 Bier ist gut sagt der Arzt.

Wenn eine Person aufhört Alkohol zu trinken, aufhört zu rauchen, aufhört andere Drogen zu nehmen wird der Verstand häufig "sichtbarer/hörbarer". Derselbe Verstand, der aufgrund seiner Verwirrung Stress, Frust und Hoffnungslosigkeit auslöst. Der Geist, der ja dazu motiviert zu Betäuben, ist immer noch aktiv. (Mit Betäuben sind sämtliche Fluchtmechanismen gemeint. Diese können auch zwanghaftes Überessen, Shoppen, Computerspielen, Musikhören usw. sein). D.h. das Leiden wird wieder auftauchen. Neben dem gedanklich-emotionalen Stress können sogar körperliche Symptome, z.B. Verspannungen und Krämpfe, die während der Phase des Alkoholismus nicht auftauchten, auftauchen. Mit der Work wenden wir uns behutsam der Ursache für das Suchtverhalten zu - nämlich dem Widerstand gegen das, was ist: Den stressigen Gedanken. Ich sehe jeden Tag: Wenn ich meine Gedanken glaube leide ich. Vor meinen Gedanken ist kein Leiden. 

 

Was sind Deine Fluchtstrategien? Was passiert, wie reagierst Du, wenn Du z.B. alleine bist und Du Dich ohne Ablenkung spürst?

 

An Bier an sich ist übrigens wenig Schlechtes. Es ist nahrhaft, lecker, entspannt, erhöht die Verfügbarkeit von Serotonin uvm. Prost.

Abgerufen unter https://www.endlichzuhause.de/blechschild-bier-ist-gut-sagt-der-arzt.html (Stand 10.08.2017)
Abgerufen unter https://www.endlichzuhause.de/blechschild-bier-ist-gut-sagt-der-arzt.html (Stand 10.08.2017)

 

15.07.2017 "Ich brauche einen Freund - Ist das wahr?"

Byron Katie begleitet eine junge Frau mit The Work. Mit deutscher Übersetzung. 

 

17.06.2017  The Work and Koans - Byron Katie und John Tarrant

In diesem spannenden Gespräch mit Byron Katie und John Tarrant werden unter anderem folgende Fragen und Themen behandelt:

- "Seit ich The Work mache scheine ich weniger auf meine Umgebung fokussiert zu sein und beschäftige mich sehr viel mit meinen Gedanken,  was hat das zu bedeuten? Ist das falsch?"

- "Was mache ich eigentlich wirklich, wenn ich die vier Fragen bzgl. einer konkreten Situation stelle?" 

- The Work und Erleuchtung

- "Wie kann ich Koans praktisch anwenden?"

John Tarrant, Roshi, lehrt und schreibt über die Transformation des Bewusstseins durch die Meditation über Zen-Koans (existentielle Fragen, die nicht durch rationales Denken beantwortet werden können.). Das Ziel ist die Erkenntnis der Non-Dualität.

 

01.06.2017 Ein Interview über Erwachen und The Work.

AWAKEN, 2017: Awaken Interviews Byron Katie About What It Means To Awaken, Stand 01.06.2017, abgerufen unter: 

http://www.awaken.com/2017/04/awaken-interviews-byron-katie-about-what-it-means-to-awaken/#14963168732791&action=collapse_widget&id=0&data=

 

10.05.2017 Die Welt entspricht Deiner Wahrnehmung der Welt.

Die Welt entspricht deiner Wahrnehmung der Welt. Innen und außen stimmen stets überein - sie spiegeln einander. Die Welt ist das Spiegelbild deines Denkens. Wenn du innerlich im Krieg, im Chaos, in der Verwirrung , d.h. im Widerstand bist, muss deine Umgebung das spiegeln. Wir sind die Schöpfer unserer Realität. "Sie müssen vor Augen geführt bekommen, was Sie glauben, weil Sie ein Mensch mit einem verwirrten Denken sind, der nach draußen schaut und sich selbst erblickt. Sie interpretieren alles, was ist, und wenn Sie chaotisch sind, muss das, was Sie hören ein Chaos sein. Selbst wenn Jesus, selbst wenn der Buddha vor Ihnen stünde, würden Sie nur wirre Worte hören, weil Sie ein verwirrter Zuhörer wären. Sie würden nur hören, was er Ihrer Meinung nach sagt, und sobald Sie den Eindruck hätten, Ihre Geschichte sei in Gefahr, würden Sie einen Streit vom Zaun brechen." (Katie, Byron 2006: Über Selbstverwirklichung, München, S.32f.)

 

19.04.2017 Ich bin nicht schön , ist das wahr?

Ich lade Dich ein wahrzunehmen, was passiert, wenn Du diesen Gedanken glaubst - z.B. wenn Du vor dem Spiegel stehst. Vielleicht siehst Du innerlich Bilder von Menschen, die Du als attraktiv bezeichnest. Vielleicht tauchen Bilder aus Vergangenheit oder Zukunft auf, in denen Du anders ausgesehen hast. Gleichzeitig siehst Du jetzt dieses Spiegelbild vor Dir. Dann nimm wahr, wie der Verstand anfängt das Bild aus Deinen Gedanken mit dem Spiegelbild zu vergleichen. Und dann nimm wahr, wie der Verstand seinen Traum (das Bild aus den Gedanken) der Realität vorzieht. Welche Emotionen tauchen dann auf? Wie behandelst Du Deinen Körper in diesem Moment?

 

Was löst den Schmerz aus? Dein  Spiegelbild oder der Vergleich mit den Bildern in Deinem Kopf? Wenn es keinen anderen Menschen auf dem Planeten geben würde und Du Dich nicht vergleichen könntest, wäre es dann überhaupt möglich nicht richtig auszusehen?

 

31.03.2017 Ich liebe meine Arbeit. Und es ist ein Geschenk, dass ich gerne annehme, wenn ich solche Nachrichten von Klienten erhalte.

"Du hast mir aufgezeigt, was ich mir selbst damit für eine Seelenqual antue, wenn ich gegen etwas ankämpfe, was ist. Gerade fühle ich mich als hätte sich was erledigt [...]Ich bin gut so, wie ich bin." Sandra Dettel (Name geändert), Bayern

 

19.03.2017 Byron Katie spricht über The Work bei Wisdom 2.0 2017

Es ist immer wieder so erfrischend und motivierend Katie zuzuhören. Wenn unser Geist für die vier Fragen und die Umkehrungen offen ist - wenn wir bereit sind still zu werden und wahrzunehmen was auftaucht - haben wir wirklich die Möglichkeit frei von Leiden zu werden.

 

10.03.2017 Wer weiß, wofür das gut ist?

Es war einmal ein Bauer, der lebte vor langer Zeit glücklich und zufrieden mit seinem Sohn in einem kleinen Dorf im alten China. Sie besaßen ein Pferd, das ihnen half, die Felder zu bestellen. Eines Tages lief das Pferd davon und blieb verschwunden. Der Nachbar kam herüber und meinte: "Oh, du armer! Dein Pferd ist weg! Jetzt musst du die ganze Arbeit selbst erledigen. Was für ein Unglück"

 

Doch der Bauer meinte nur: "Wer weiß, wofür das gut ist?" 

 

Einige Zeit später kehrte das Pferd zurück - und mit ihm eine kleine Herde wilder Pferde. Wieder kam der Nachbar herüber und meinte: "Oh, du Glücklicher! Jetzt hast du ein Dutzend Pferde. Du bist der reichste Mann im Ort. Was für ein Glück!"

 

Doch der Bauer meinte nur "Wer weiß, wofür das gut ist?"

 

Der Sohn des Bauern begann, die wilden Pferde einzureiten. Eines Tages wurde er abgeworfen und brach sich dabei ein Bein. Der Nachbar kam herüber und meinte: "Oh, du Armer! Dein Sohn hat sich das Bein gebrochen. Jetzt hast du keinen Helfer mehr. Was für ein Unglück!"

 

Doch der Bauer meinte nur "Wer weiß, wofür das gut ist?"

 

Eine Woche später kamen die Soldaten des Königs in den Ort - und nahmen alle jungen Männer mit, um in den Krieg zu ziehen. Nur der Sohn des Bauern konnte nicht mit - da er sich ja das Bein gebrochen hatte. Der Nachbar kam herüber und meinte "Oh du Glücklicher! Dein Sohn ist der Einzige, der nicht mit in den Krieg ziehen muss! Was für ein Glück!"

 

Diese Geschichte könnte endlos fortgesetzt werden. Die Frage ist: Willst du Recht behalten mit deinem Urteil über die Dinge? Oder willst du frei sein? 

Die Geschichte stammt ursprünglich aus dem Huainanzi  des Daoismus "Glück im Unglück - Unglück im Glück" 2. Jahrhundert vor Christus. Frei erzählt von von meinem Lehrtrainer. 

 

 

27.02.2017 "Sei einfach du selbst" - ein gut gemeinter Ratschlag, der Stress machen kann. Und das Schöne an The Work ist, wir können alle stressigen Gedanken überprüfen.

1. Ich sollte ich selbst sein, ist das wahr?  

Ja

2. Ich sollte ich selbst sein, kann ich mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist? 

Nein

3. Was passiert, wie reagiere ich, wenn ich den Gedanken glaube "Ich sollte ich selbst sein"? (und ich bin es anscheinend nicht)

Ich fühle mich irgendwie unter Druck, ich überlege wer oder was ich bin und entdecke dabei unterschiedliche Bilder und Rollen. Ich klammere mich an diese Rollen und Bilder. Ich bin besorgt, wenn ich sie nicht länger erfüllen kann. Ich habe Angst sie zu verlieren. Ich gehe streng mit mir um und bewerte andere Menschen nach ihren Rollen. Dann tauchen weitere Gedanken auf, wie "Lebe ich eigentlich mein volles Potential?" oder "Meine Partnerin wird mich nicht mehr so schätzen, wenn ich diese Rolle nicht mehr erfülle". Es fällt mir schwer, auf meine Impulse zu hören und ich habe immer weniger Freude an manchen Dingen, die ich früher aus Freude tat. Sie sind zu Pflichten geworden, um mein Bild von mir aufrecht zu erhalten.

4. Wer oder was wäre ich ohne den Gedanken "Ich sollte ich selbst sein"?

Ich würde einfach sein. Ich habe den Eindruck ich "werde geseint". Ich fühle eine leichte Unsicherheit, weil ich Kontrolle abgebe. Und ich glaube es wird trotzdem eine Struktur und einen Plan geben. Jedoch ohne diesen Druck und den Stress. Ich versuche mich nicht mehr zu definieren und mache mir keine Sorgen mehr, dass ich mein Potential nicht erfülle. Ich bin im Jetzt bei mir und klebe nicht an alten oder zukünftigen Bildern. Das fühlt sich gut an.

 

Umkehrungen:

 

Ich sollte nicht ich selbst sein. Wie macht das Sinn? Wie könnte das auch wahr oder wahrer sein?

- Wenn ich versuche ich selbst zu sein tauchen ständig neue Rollenbilder auf. Ich werde sprunghaft und bin im Dauerstress, weil ich versuche alle Rollen zu erfüllen. Ich bin außerdem anfällig für Rollenbilder, die z.B. die Werbung unter dem Aspekt "sei du selbst" nutzt.

- Wenn ich aufhöre zu versuchen ich selbst zu sein, dann merke ich, dass ich ja schon längst ich selbst bin .

- Weil ich dann Dinge tue, die mir Spaß machen anstatt eine Rolle zu erfüllen

- Ich bin mit weniger zufrieden. Und ich habe keinen Stress, wenn ich eine Rolle nicht mehr leben kann z.B. aus Altersgründen.

 

Mein Denken / Meine Gedanken (über mich) sollten nicht ich selbst sein. Wie macht das Sinn? Wie könnte das auch wahr oder wahrer sein?

- Der Großteil meiner (ungeprüften) Gedanken ist verwirrt, voller Widerstand, sprunghaft, unersättlich, schmerzhaft, illusionär und in Vergangenheit und Zukunft gefangen. Der Grund für mein Leiden ist, dass ich glaube, ich wäre diese Gedanken. Es macht für mich keinen Sinn das weiter zu wollen.

 

06.02.2017 Töchter und Sexualität

Ich habe keine Tochter bisher und ich kann nur erahnen, was in mir auftauchen würde, falls ich eine hätte und sie ist Teenager - wenn sie sich mit Jungs trifft usw. Byron Katie und ihre Tochter Roxann begleiten eine Mutter mit The Work bei dem Thema Sexualität der Tochter. 

 

18.01.2017 "Freiheit...

bedeutet, sich selbst zurückzugewinnen. Das Zyanid des Lebens in Honig zu verwandeln. Der Welt von Blüten, die aus der Erde sprießen, schenkt Freiheit die Farbe. Waren die erbärmlichen Umstände unseres Lebens vielleicht nur ein Aufruf zur Reife? Denn das Leben in einem Leben birgt Transzendenz. Immer auf der Suche danach, wie die Welt uns zweigeteilt hat... Um uns wieder zu vereinen mit jener tapferen, gesunden Vernunft, die allen Schmerz auswäscht. Und du wirst sehen: Die Schönheit in ihren absoluten Formen ist nicht frei von Wut und Groll. Vielmehr... geht sie daraus hervor."  Teal Swan, Completion Process

 

06.01.2017 Personaltraining 

Im Krafttraining mit vollständiger Range Of Motion (ROM) zum Erfolg:  In meinem Personaltraining verwende ich immer wieder Übungen, die mit einer vollen Range Of Motion durchgeführt werden. Die Range of Motion beschreibt im Krafttraining den Bewegungsumfang bzw. die Bewegungsamplitude in Bezug auf den trainierten Muskel bzw. das beübte Gelenk. Damit Knochen, Bänder, Faszien, Knorpel und die Muskeln ihre optimale Bewegungs-, Stabilisierungs- und Schutzfunktion ausüben können ist die Integration eines vollständigen ROM-Trainings unverzichtbar. Beim Krafttraining in ausschließlich begrenzten Bewegungsabschnitten hingegen sind gerade die kritischeren Gelenkendpositionen mechanisch nicht so gut abgesichert. Ein wichtiger Dozent und Sportwissenschaftler in diesem Bereich ist Doktor Axel Gottlob. Wenn Du mehr über das Thema ROM erfahren möchtest empfehle ich diesen Artikel von Dr. Gottlob.

 

29.12.2016 The Work

Die innere Haltung, wenn Du stressige Gedanken mit The Work überprüfst;

  • The Work ist ein meditativer Prozess
  • Wenn es eine konkrete Situation gibt, in der der Glaubenssatz auftaucht/e, bleibe innerlich in der Situation bzw. der Begleiter holt oder du selbst holst dich immer wieder in diese Situation zurück.
  • Nimm die Fragen wörtlich.
  • Höre die Frage und halte inne. Warte, welche Antwort in dir auftaucht.
  • Mit kleinen Kindern ist es ganz einfach The Work zu machen, weil sie einfach die Fragen beantworten. Erwachsene überlegen oft, was die "richtige" Antwort ist. Dabei ist es so viel einfacher: Die Antwort, die auftaucht ist die richtige! Wenn du versuchst die "richtige" Antwort zu finden (also eine, die "funktioniert"), dann machst du nicht mehr die Work. Dann versuchst du etwas zu erreichen. Also: Werdet wie die Kinder ;-)

(Basierend auf The Work of Byron Katie, Copyright © 2015 Byron Katie International, Inc. Alle Rechte vorbehalten. www.thework.com)

 

16.12.2016 The Work

Warum Gefühle ehren? Der Grund für unser Leiden ist, dass wir Gedanken glauben, die die Realität anders haben wollen, als sie ist. Mit anders haben wollen meine ich nicht eine kraftvolle nach vorne gerichtete Veränderungsenergie, sondern schmerzhaften, leidvollen Widerstand. Dazu gehört auch, dass wir bestimme Gefühle, die JA SCHON DA SIND, ablehnen. Gefühle sind der Ausdruck unserer Gedanken auf körperlicher Ebene. Damit sind sie ein Messgerät bzw. ein Symptom dafür, ob wir einen stressverursachenden Gedanken glauben. Man könnte Gefühle (in diesem Fall stressige Gefühle) auch als Sinnesorgan betrachten, dass uns wie ein Feueralarm auf die Suche nach dem Brandherd schickt - also nach Widerstand.  Gefühle schützen uns - so wie z.B.  Sehen und Hören uns vor physischen Gefahren schützen oder Schmecken vor verdorbener Nahrung. Die meisten Menschen, insbesondere viele spirituell-suchende Menschen, tendieren dazu negative Gefühle abzulehnen. Unter dem Deckmantel der Heilungs- oder Erleuchtungssuche wird alles daran gesetzt, dass keine negativen Gefühle mehr auftauchen. Wie beim Versuch Übergewicht ausschließlich durch Kalorienreduktion zu verringern, ist der Versuch keine negativen Gefühle mehr zu spüren quasi ein Herumschrauben am Symptom - und Widerstand leisten gegen etwas, dass ist. Ich lade Dich ein Deine Gefühle, genauso wie Deine Gedanken, wie ein Kind oder einen guten Freund zu behandeln. Was wolltest Du als Kind von Deinen Eltern, wenn Du körperlichen oder emotionalen Schmerz hattest? Folge nicht der Geschichte, die versucht von dem Gefühl wegzukommen, sondern sei mit dem Gefühl. Lass es da sein. Atme und spüre. 

 

08.12.2016 The Work

"Ich brauche die Liebe eines Partners, um glücklich zu sein". Das ist eine Überzeugung, die viele Menschen haben. Zwei mögliche Umkehrungen im Sinne von The Work lauten "Ich brauche meine Liebe, um glücklich zu sein" und "Ich brauche die Liebe eines Partners, um unglücklich zu sein.". Wie macht das Sinn? Wie kann das wahr sein? Wenn ein Mensch aufgrund eines (vermeintlichen) Mangels an Liebe eine Partnerschaft eingeht, kann dies zu großem Schmerz führen. Diese Person wird von anderen Menschen geliebt, aber das spielt für sie keine Rolle. Egal wie viele Menschen diese Person lieben, es wird nie genug sein. Zunächst wird diese Person nicht glauben, dass sie geliebt wird. Sie wird jegliche Liebe von anderen Menschen als Manipulationsversuch interpretieren, um etwas zu bekommen. Sie wird versuchen herauszufinden, wieso irgendjemand sie tatsächlich liebt. Sie wird Beweise für die Liebe verlangen - vielleicht, dass der neue Partner nein zu sich selbst sagt und sein Verhalten ändert. Wenn die Person endlich überzeugt ist, dass sie geliebt wird, wird sie alles daran setzen diese Liebe nicht zu verlieren und eventuell ihr eigenes Verhalten ändern. Die Partnerschaft basiert jetzt auf zwei Menschen, die eine Maske tragen, die früher oder später fallen wird. Unglück ist da und plötzlich scheint das "alte" - single- ich attraktiver und aufregender zu sein. Was lehrt mich dieser Kreislauf: Die Ursache war nicht der Umstand im Außen, sondern eine schmerzhafte Überzeugung.

 

27.11.2016 Personaltraining

Ein wichtiger Aspekt, den ich in mein Personaltraining miteinbeziehe: Die Auswirkungen von Stress auf den Körper. Vorgestellt vom amerikanischen Coach for Emotional Healing J P Sears.